Schulenburgs ab 1237

Das Geschlecht derer von der Schulenburg ist ein zunächst brandenburgischesspäter preußisches Adelsgeschlecht

1237 tauchte es erstmals in der Altmark durch den Ritter Wernerus de Sculenburch auf. Stammsitz der sich später weit verzweigenden Adelsfamilie war im 13. Jahrhundert die kleine Burganlage Schulenburg in der Nähe von Stappenbeck an der Jeetze bei Salzwedel in der Altmark.

Ab 1340 verlässt die Familie die Stammburg und bezieht die Burg in Beetzendorf. Die erste Erwähnung von Beetzendorf erfolgt nach einer Urkunde um 1204, wo die Burganlage von der Familie von Kröcher pfandweise in die Hände der Familie von der Schulenburg kommt. Beetzendorf wurde in den folgenden Jahrhunderten zum Familienhauptsitz des Geschlechts. Die Besitzungen hier und in Apenburg waren ihre Stammgüter, die den Kern ihrer Grundherrschaft bis ins 19. Jahrhundert sicherten. > Wikipedia

Wegen der Neigung zum Soldatenberuf entstammten der Adelsfamilie Feldmarschälle, Generäle und zahlreiche hohe Offiziere der preußischen Armee. Andere Vertreter erlangten hohe Positionen, wie Staatsminister und Bischöfe. Zwei Angehörige des Geschlechts, Fritz-Dietlof und Friedrich Werner Graf von der Schulenburg, gehörten bei der Erhebung gegen Hitler zum Verschwörerkreis des 20. Juli 1944 und wurden hingerichtet. Graf Matthias Johann v.d. Schulenburg war im 18. Jahrhundert ein bedeutender Feldherr.  weiterlesen

Die Ahnenreihe aller Schulenburgs ab 1237:

Werner I (geb. 1237) (Stammvater aller Schulenburgs), Ritter

Werner II (1271-1304 urkdl.), Ritter, auf einem Burglehen in Salzwedel

Bernhard I (1302-1341 urkdl.), Ritter, auf Beetzendorf

Henning I (1338 mündig, gest. 1377 (?)), Knappe, auf Beetzendorf u. Apenburg

Bernhard V "der Ältere" (1364 mündig, bis 1417 urkdl.), Knappe, auf Beetzendorf

Fritz I (1393-1415 urkdl.), Ritter, auf Beetzendorf, Vogt zu Salzwedel