Schloss Angern dokumentiert in außergewöhnlicher Weise die Entwicklung eines altmärkischen Adelssitzes vom Spätmittelalter bis in die Neuzeit. Die Anlage vereint mittelalterliche Bausubstanz, barocke Schlossarchitektur, klassizistische Umgestaltungen, historische Raumfolgen und einen über Jahrhunderte gewachsenen Landschaftsraum. Zusammen mit dem umfangreichen Gutsarchiv entsteht ein ungewöhnlich dichter Überlieferungszusammenhang, der die Geschichte des Schlosses und seiner Bewohner über mehrere Jahrhunderte hinweg nachvollziehbar macht.
Seit über 560 Jahren bewirtschaftet die Familie von der Schulenburg die land- und forstwirtschaftlichen Flächen in Angern. Diese lange Tradition ist mit einer besonderen Verantwortung für Landschaft, Natur und Umwelt verbunden. Nachhaltiges Handeln, der Erhalt gesunder Wälder und ein schonender Umgang mit natürlichen Ressourcen sind dabei nicht nur historische Verpflichtung, sondern auch Grundlage für die Zukunft.
Die Familie von der Schulenburg zählt zu den ältesten und bedeutendsten Adelsgeschlechtern der Altmark. Seit mehr als 560 Jahren ist ihre Geschichte eng mit Angern verbunden. Über Generationen hinweg prägten ihre Mitglieder als Militärs, Diplomaten, Staatsbeamte und Gutsbesitzer die Entwicklung von Schloss, Park und Gut und hinterließen ein bis heute sichtbares kulturelles Erbe.
Von den ersten Siedlungen des frühen Mittelalters über die Entstehung der Burg Angern, die Entwicklung des Rittergutes und den Bau des barocken Wasserschlosses bis in die Gegenwart blickt Angern auf eine außergewöhnlich lange und bewegte Geschichte zurück.
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